TL:DR
Der Kauf einer Immobilie in Spanien kostet typischerweise zusätzliche 10–13 % auf den Kaufpreis. Dies beinhaltet die Grundsteuer (6–10 %), Notar- und Registrierungsgebühren (1–2 %), Rechtsdienstleistungen (1–2 %) und Hypothekenkosten (falls zutreffend). Neubauten werden anders besteuert (MwSt. + Stempelsteuer).
Wie viel kostet eine Immobilie in Spanien im Jahr 2025?
Die Immobilienpreise in Spanien variieren weiterhin erheblich nach Region. Mitte 2025 sind hier einige durchschnittliche Preisbereiche:
- Costa del Sol: €2.500–€4.500 pro m²
- Costa Blanca: €1.800–€2.800 pro m²
- Madrid & Barcelona: €4.000–€6.000 pro m²
- Innen-/ländliche Gebiete: €900–€1.500 pro m²
Zum Beispiel kann eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Nerja etwa €200.000 kosten, während ein ähnliches Haus in Marbella €400.000 übersteigen könnte.
Aufschlüsselung der zusätzlichen Kaufkosten
Hier ist eine Aufschlüsselung der typischen Kosten, die Käufer einplanen sollten:
| Kostenart | Typischer Bereich |
|---|---|
| Grunderwerbssteuer (ITP) | 6–10 % (Wiederverkaufsimmobilien) |
| MwSt. (IVA) + Stempelsteuer | 10 % + 1,5 % (nur Neubauten) |
| Notargebühren | 0,5–1 % |
| Grundbuch | 0,5–1 % |
| Rechtsgebühren | 1–2 % |
| Hypotheken-Setup (falls benötigt) | 1–2 % des Darlehensbetrags |
| Immobilienbewertung | €300–€500 (für Käufer mit Hypothek) |
Beispiel:
Der Kauf einer Wiederverkaufswohnung in Alicante für €200.000:
- Übertragungssteuer (8 %): €16.000
- Notar + Registry: €2.000
- Rechtsanwalt: €2.000
- Insgesamt zusätzliche Kosten: ~€20.000 → €220.000 insgesamt
Versteckte oder optionale Kosten zu berücksichtigen
- NIE-Nummer – Erforderlich für ausländische Käufer (~€20–€150)
- Vollmacht – Wenn Sie aus der Ferne kaufen (~€200–€500)
- Dolmetscher/Übersetzer – Optional, aber nützlich, wenn Sie nicht fließend Spanisch sprechen
- Bankgebühren für internationale Überweisungen
- Hausratversicherung – Erforderlich, wenn Sie eine Hypothek aufnehmen
Kauf von Neubauten vs. Wiederverkaufsimmobilien
| Typ | Steuer angewendet |
| Neubau | 10 % MwSt. + 1,5 % Stempelsteuer |
| Wiederverkauf | 6–10 % Grunderwerbssteuer (ITP) |
Neubauten tendieren dazu, anfänglich teurer zu sein aufgrund der MwSt., können aber weniger Wartungsprobleme und energieeffiziente Zertifikate bieten.
So reduzieren Sie Ihre Kaufkosten
- Wählen Sie Wiederverkaufsimmobilien, wenn Sie MwSt. vermeiden möchten.
- Vergleichen Sie rechtliche und notariellen Dienstleistungen. Einige bieten Festpreise an.
- Nutzen Sie einen lokalen Hypothekenmakler, um den kostengünstigsten Kreditgeber zu finden.
- Kaufen Sie off-plan direkt von Entwicklern, was Anreize wie erlassene Notarkosten beinhalten kann.
Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt
- Die Gesamtkosten für den Kauf zu unterschätzen.
- Keinen unabhängigen Anwalt zu beauftragen.
- Sich ausschließlich auf den Agenten des Verkäufers zu verlassen.
- Eine Immobilienbewertung zu überspringen.
- Regionale Steuerunterschiede zu ignorieren (z. B. Andalusien vs. Valencia).
FAQ: Immobilienkauf in Spanien im Jahr 2025
Kann ich als Nicht-Resident eine Immobilie in Spanien kaufen?
Ja. Es gibt keine Einschränkungen für EU- oder Nicht-EU-Bürger. Sie benötigen eine NIE (Ausländer-ID-Nummer).
Ist es obligatorisch, einen Anwalt zu verwenden?
Es ist gesetzlich nicht erforderlich, aber es wird stark empfohlen, um das Eigentum, Schulden zu verifizieren und Verträge zu handhaben.
Wie lange dauert der Kaufprozess?
Typischerweise 6–10 Wochen von der Reservierung bis zum Abschluss.
Brauche ich ein spanisches Bankkonto?
Ja, um Steuern, Versorgungsrechnungen zu bezahlen und Hypothekenmittel zu erhalten.
Bereit zu kaufen?
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Redaktionelle Prüfung
Geprüft von
Jesper Franzén
Editor, Bostello
Edits Bostello guides on buying property in Spain for international buyers, with a focus on regions, costs, and what to do next.
Dieser Leitfaden wurde vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit und Käuferrelevanz geprüft.
